In den Wäldern des Lebens
Orchesterarbeit mit überlebendem Filmmaterial.

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Die dramatische Idee
In den Wäldern des Lebens — In den Wäldern des Lebens - ist ein Tongedicht für Orchester mit zwei Schauspielern nach Goethes Gedichten Funden und Nähe des Geliebten.
Der junge männliche Charakter ist als naiv, aber intelligent konzipiert, überrascht und fasziniert von Leben und natürlicher Schönheit: ein Prinz ohne Prinzessin und noch ohne Selbstzweifel. Seine guten Absichten koexistieren mit der Annahme, dass alles, was er sieht, zu seinem Nutzen da ist.
Der weibliche Charakter ist das Gegenteil: nachdenklich, nach innen schauend und gekennzeichnet durch die Abwesenheit der Person, die sie liebt. Die Worte sollten klar, aber ohne schwere deklamatorische Art und Weise gehört werden. Wo der junge Mann kühn nach oben in eine unbekannte Zukunft blickt, schaut sie in Spiegelung nach unten.
Das Werk wurde für das Orchester der Grazer Musikuniversität in Oberschützen in Auftrag gegeben und am 28. Mai 2011 bei den Haydn Festspielen in Eisenstadt aufgeführt.